Flexible Arbeitszeitmodelle

Aktuelles Seminar zu diesem Thema an folgenden Terminen:

  • 25. und 26. September 2019 in Frankfurt/M.
  • 29. und 30 Oktober 2019 in Köln
  • 19. und 20. November 2019 in München

Eine Sache ist sicher: die starren Arbeitszeitmodelle wie sie noch vor zehn Jahren (oder teilweise jetzt noch) in den Banken Standard waren, sind nicht mehr zeitgemäß und das aus zweierlei Hinsicht.

  1. Die Bank hat Ihre Attraktivität als Arbeitsgeber immer weiter verloren. Daher ist es zur Personalgewinnung und -bindung unbedingt notwendig Modelle anzubieten, die von den Mitarbeitern als flexibel und modern angesehen werden, eben zum Leben passend. Und das Leben ändert sich immer schneller. In den meisten Branchen sind flexible Arbeitszeiten längst Normalität. Mitarbeiter wollen hohe Zeitsouveränität, zugleich aber auch gute Planbarkeit der Arbeitszeit.
  2. Zum anderen werden Öffnungszeiten 8:15-16:30, ewige Kreditbearbeitungszeiten und unbesetzte Kundendialogcenter von den Kunden jetzt schon nicht mehr akzeptiert. Die Bank benötigt von den Mitarbeitern mehr Flexibilität, um die Bedürfnisse der Kunden bedienen zu können. In Zeiten mit viel Kundenverkehr sollten mehr Mitarbeiter*innen am Telefon oder in der Filiale sitzen, als in Zeiten, in denen wenig Kunden die Bank kontaktieren.

Auch Banken sollten die Arbeitszeit möglichst nach dem Arbeitsanfall steuern lernen: wenn sehr viel zu tun ist, sollen die Beschäftigten auch hoch verfügbar sein und dann freinehmen, wenn es betrieblich am günstigsten ist…

Die Aufweichung der fest definierten Arbeitszeiten klingt erstmal so, als ob jeder plötzlich kommen und gehen darf, wie es ihm gerade passt. Doch genau das ist nicht damit gemeint. Damit es einen vernünftigen Ausgleich gibt, zwischen Kundentakt und Mitarbeiterinteressen, muss ein klares Verständnis von Arbeitsaufgaben und erwarteter Anwesenheit erzeugt werden. Zu welcher Uhrzeit werden wie viele Mitarbeiter*innen gebraucht? Wann müssen Kollegen*innen ohne Kundenkontakt arbeiten?

Also doch wieder Regelungen? Ja, es braucht Regelungen, aber genau und nur die, die Ihren Zielen wirklich dienlich sind – für ein hochflexibles Arbeitszeitmanagement, das den Interessen von Unternehmen und Mitarbeitern bestmöglich gerecht wird. Wir begleiten Sie bei der Entwicklung weniger, praktischer und zugleich notwendiger Vereinbarungen, damit Sie das erreichen, was Sie sich durch ein offenes Arbeitszeitmodell erhoffen:

Hohe Leistungsbereitschaft und Mitverantwortung für einen bedarfsgerechten Arbeitseinsatz UND mehr Zufriedenheit und Commitment Ihrer Mitarbeiter.